Rechtsanwaltskanzlei

Jörg Arthecker-Sonnenburg
Rechtsanwaltskanzlei - Jörg Arthecker-Sonnenburg - Spieltordamm 9, 19053 Schwerin                Tel.: 0385/711383 - Fax:. 0385/712236  - E-Mail: raemas@aol.com
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Das gerichtliche Strafverfahren

Wenn die Staatsanwaltschaft von einem hinreichenden Tatverdacht ausgeht, übersendet sie die Akten mit der Anklageschrift an das zuständige Gericht. Je nach Art und Schwere des Vorwurfs wird Anklage beim Einzelrichter des Amtsgerichts, beim Amtsgericht als Schöffengericht oder bei der Großen Strafkammer des Landgerichts erhoben. Das Gericht prüft, ob die rechtlichen Voraussetzungen für die Eröffnung des Hauptverfahrens vorliegen. Es wird dem Angeschuldigten die Anklage zustellen und ihn auffordern kurzfristig ggf. Einwendungen zu erheben. Nach Ablauf der Frist entscheidet das Gericht, ob es- die Anklage zulässt und das Hauptverfahren eröffnet,- die Eröffnung ablehnt,- verändert eröffnet (z. B. nur wegen einzelner von mehreren Taten),- weiter aufklärt. Auch nach Anklageerhebung kann noch schriftlich vorgetragen werden, ob das sinnvoll ist, kann nicht generell entschieden werden. Allerdings wird in den wenigsten Fällen die Eröffnung des Hauptverfahrens noch abgelehnt werden. Die Entscheidung über das Vorgehen sollte der Mandant dem erfahrenen Verteidiger überlassen. Die Mandanten neigen nach Kenntnisnahme der Anklageschrift zur Panik.Hier muss dem Verteidiger Vertrauen gegenübergebracht werden und seinem Rat gefolgt werden.
Leider sind die Gerichte überlastet und insoweit dauert es in der Regel Monate bis zur Hauptverhandlung.Straftaten von geringerer Bedeutung werden beim Amtsgericht angeklagt, dort wiederum die leichteren Fälle beim Einzelrichter, die schwereren Fälle beim Schöffengericht. Schwerere Straftaten werden vor der Großen Strafkammer des zuständigen Landgerichts als erste Instanz angeklagt. Nur gegen erstinstanzliche Urteile des Amtsgerichts kann Berufung eingelegt werden. Beim Amtsgericht werden Strafsachen von geringerer Bedeutung angeklagt. Hat Ihre Verhandlung dort stattgefunden, so können Sie innerhalb einer Woche nach Verkündung des Urteils schriftlich Berufung einlegen. Es findet dann vor dem Landgericht eine Berufungsverhandlung statt, in der das Verfahren ganz neu aufgerollt wird, incl. Beweisaufnahme. Gegen das Urteil des Berufungsgerichts kann noch Revision einlegt werden.Das Oberlandesgericht prüft dann, ob Rechtsfehler vorliegen. Es kann auch die Berufungsinstanz übersprungen werden. ( Sprungrevision ) Berufung oder Sprungrevision - sind innerhalb einer Woche nach Verkündung des Urteils einzulegen.Die Revision muss dann binnen eines Monats nach Zustellung des schriftlichen Urteils begründet werden. Eine Berufung muss nicht schriftlich begründet werden. Es wird aber in vielen Fällen sinnvoll sein, dem Berufungsgericht vorab darzulegen, welche sachlichen Gründe es für das Rechtsmittel gibt.Das Rechtsmittel kann auch später wieder zurückgenommen werden. Bei dem Landgericht sind die Kleine Strafkammern und Große Strafkammer angesiedelt. Die Kleinen Strafkammern des Landgerichts verhandeln über Berufungen, die gegen Urteile des Amtsgerichts eingelegt wurden. Die Großen Strafkammern sind als erste Instanz zuständig für die Verhandlung in Strafsachen von größerer Bedeutung. Gegen Urteile des Landgerichts kann nur Revision eingelegt werden. Gegen Entscheidungen der Großen Strafkammer des Landgerichts kann Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt werden. Im Revisionsverfahren kommt es nicht unbedingt zu einer mündlichen Verhandlung. Dort wird das Urteil nur auf Rechtsfehler überprüft. Auch die Revision ist innerhalb einer Frist von einer Woche nach Verkündung des Urteils einzulegen.
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Das gerichtliche Strafverfahren Wenn die Staatsanwaltschaft von einem hinreichenden Tatverdacht ausgeht, übersendet sie die Akten mit der Anklageschrift an das zuständige Gericht. Je nach Art und Schwere des Vorwurfs wird Anklage beim Einzelrichter des Amtsgerichts, beim Amtsgericht als Schöffengericht oder bei der Großen Strafkammer des Landgerichts erhoben. Das Gericht prüft, ob die rechtlichen Voraussetzungen für die Eröffnung des Hauptverfahrens vorliegen. Es wird dem Angeschuldigten die Anklage zustellen und ihn auffordern kurzfristig ggf. Einwendungen zu erheben. Nach Ablauf der Frist entscheidet das Gericht, ob es- die Anklage zulässt und das Hauptverfahren eröffnet,- die Eröffnung ablehnt,- verändert eröffnet (z. B. nur wegen einzelner von mehreren Taten),- weiter aufklärt. Auch nach Anklageerhebung kann noch schriftlich vorgetragen werden, ob das sinnvoll ist, kann nicht generell entschieden werden. Allerdings wird in den wenigsten Fällen die Eröffnung des Hauptverfahrens noch abgelehnt werden. Die Entscheidung über das Vorgehen sollte der Mandant dem erfahrenen Verteidiger überlassen. Die Mandanten neigen nach Kenntnisnahme der Anklageschrift zur Panik.Hier muss dem Verteidiger Vertrauen gegenübergebracht werden und seinem Rat gefolgt werden. Leider sind die Gerichte überlastet und insoweit dauert es in der Regel Monate bis zur Hauptverhandlung.Straftaten von geringerer Bedeutung werden beim Amtsgericht angeklagt, dort wiederum die leichteren Fälle beim Einzelrichter, die schwereren Fälle beim Schöffengericht. Schwerere Straftaten werden vor der Großen Strafkammer des zuständigen Landgerichts als erste Instanz angeklagt. Nur gegen erstinstanzliche Urteile des Amtsgerichts kann Berufung eingelegt werden. Beim Amtsgericht werden Strafsachen von geringerer Bedeutung angeklagt. Hat Ihre Verhandlung dort stattgefunden, so können Sie innerhalb einer Woche nach Verkündung des Urteils schriftlich Berufung einlegen. Es findet dann vor dem Landgericht eine Berufungsverhandlung statt, in der das Verfahren ganz neu aufgerollt wird, incl. Beweisaufnahme. Gegen das Urteil des Berufungsgerichts kann noch Revision einlegt werden.Das Oberlandesgericht prüft dann, ob Rechtsfehler vorliegen. Es kann auch die Berufungsinstanz übersprungen werden. ( Sprungrevision ) Berufung oder Sprungrevision - sind innerhalb einer Woche nach Verkündung des Urteils einzulegen.Die Revision muss dann binnen eines Monats nach Zustellung des schriftlichen Urteils begründet werden. Eine Berufung muss nicht schriftlich begründet werden. Es wird aber in vielen Fällen sinnvoll sein, dem Berufungsgericht vorab darzulegen, welche sachlichen Gründe es für das Rechtsmittel gibt.Das Rechtsmittel kann auch später wieder zurückgenommen werden. Bei dem Landgericht sind die Kleine Strafkammern und Große Strafkammer angesiedelt. Die Kleinen Strafkammern des Landgerichts verhandeln über Berufungen, die gegen Urteile des Amtsgerichts eingelegt wurden. Die Großen Strafkammern sind als erste Instanz zuständig für die Verhandlung in Strafsachen von größerer Bedeutung. Gegen Urteile des Landgerichts kann nur Revision eingelegt werden. Gegen Entscheidungen der Großen Strafkammer des Landgerichts kann Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt werden. Im Revisionsverfahren kommt es nicht unbedingt zu einer mündlichen Verhandlung. Dort wird das Urteil nur auf Rechtsfehler überprüft. Auch die Revision ist innerhalb einer Frist von einer Woche nach Verkündung des Urteils einzulegen.
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