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Altersdiskriminierende Besoldung: Stellungnahme  des Generalanwalts beim EuGH Der Generalanwalt beim EuGH hat seine Schlussanträge abgegeben. Das ist eine  Empfehlung an den EuGH. Oft folgt der EuGH in seiner  Rechtsprechung den Schlussanträgen des Generalanwaltes, so dass meistens von einer Vorentscheidung gesprochen werden kann.   In der Zusammenfassung, unter dem Vorbehalt Unvollständigkeit ist festzustellen:  Art. 3 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die  Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf ist dahin auszulegen, dass er für die Bedingungen der Besoldung von Beamten gilt.  Die Art. 2 und 6 Abs. 1 der Richtlinie 2000/78 sind dahin auszulegen, dass der nationalen Regelung entgegenstehen, nach der die Höhe des  Grundgehalts eines Beamten bei Begründung des Beamtenverhältnisses maßgeblich von seinem Lebensalter abhängt und anschließend vor allem in  Abhängigkeit von der Dauer des Beamtenverhältnisses ansteigt.  Die Art. 2 und 6 Abs. 1 der Richtlinie 2000/78 sind dahin auszulegen, dass sie einem Überleitungssystem, ( wie in Berlin ), das bei der Zuordnung von  Bestandsbeamten zu den Stufen des neuen Besoldungssystems lediglich dem vorherigen Grundgehalt Rechnung trägt und für den Aufstieg in höhere  Stufen nur die ab Inkrafttreten dieses Überleitungssystems erworbene Erfahrung berücksichtigt, unabhängig von der absoluten Erfahrungszeit des  Beamten, entgegenstehen.  Im Fall der Feststellung einer unionsrechtswidrigen Diskriminierung kann, solange keine Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gleichbehandlung  getroffen wurden, der Grundsatz der Gleichbehandlung nur dadurch gewahrt werden, dass die diskriminierten Beamten in dieselbe Besoldungsstufe  eingestuft werden wie ein älterer Beamter, der über eine gleichwertige Berufserfahrung verfügt. Das Unionsrecht, insbesondere die Grundsätze der Äquivalenz und der Effektivität sowie Art. 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union,  steht der Grundsatz der haushaltsnahen Geltendmachung von Ansprüchen, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben, dann nicht entgegen,  wenn die Verfahrensmodalitäten für Klagen, die den Schutz der den Einzelnen aus dem Unionsrecht erwachsenden Rechte gewährleisten sollen,  nicht weniger günstig ausgestaltet sind als die für Klagen, mit denen finanzielle Ansprüche geschützt werden sollen, die sich aus dem innerstaatlichen  Recht ergeben, und sofern eine solche nationale Vorschrift für den Einzelnen keine mit der Ausschlussfrist verbundenen Verfahrensnachteile mit sich  bringt, die geeignet sind, die Ausübung der aus dem Unionsrecht erwachsenden Rechte übermäßig zu erschweren.   Letztendlich darf dieser Grundsatz der haushaltsnahen Geltendmachung von Ansprüchen nicht gegen die Grundsätze der Äquivalenz und der  Effektivität verstoßen, welches im Einzelfall von dem zu entscheidenden nationalen Gericht zu  prüfen ist.  Unabhängig von diesem Votum empfehle ich die Besoldungsansprüche entsprechend der höchsten Erfahrungsstufe noch dieses Jahr beim  Dienstherrn geltend zu machen.